JAM: Juni 2002  
















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MUSIKTIPP: JOY FLEMING & JAMBALAYA GOSPEL CHOIR - JOY TO THE WORLD mohan: 2002-05-05

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Back to the roots, so könnte das Motto der neuen CD von Joy Fleming lauten. Gemeinsam mit dem Jambalaya Gospel Choir hat sie ihre neue CD eingespielt, auf der sie moderne Gospelmusik bietet.


Auf ihrer neuen CD geht Joy Fleming wieder zurück zurück zu ihren Wurzeln und macht das, was sie am besten kann, schwarze Musik. Gemeinsam mit dem Jambalaya Gospel Choir hat sie ein Album mit moderner Gospelmusik eingespielt. "Gospel verbindet unterschiedliche Menschen wie keine andere Musikrichtung und steht für Hoffnung, Freude und Miteinander." Diese Aussage passt gut zu diesem Album, es ist einfach mitreisend und ansteckend. Die Musik hier kommt aus dem Herzen, nicht aus dem Geldbeutel irgendwelcher Produzenten.

Vielleicht einige Sätze zu Joy Fleming für diejenigen, die sie noch nicht kennen. Sie kommt aus Mannheim und hat mit Dialektbluesliedern angefangen und nahm 1975 am Grand Prix teil. Seitdem ist sie so etwas wie eine Grand Prix Legende, auch wenn das Lied "Ein Lied kann eine Brücke sein" ziemlich weit hinten landete. Sie machte sich auch einen Namen als Soulinterpretin, die nicht nur englisch, sondern auch deutsch sang.

Zurück zur der CD, auf ihr befinden sich ihre beiden Beiträge zur Grand Prix Vorentscheidung von diesem und letztem Jahr, der Titelsong "Joy to the world", eine großartige Gospelhymne, und "Power of trust" sowie der Mottosong zum Europride 2002 in Köln, Europas größtem Queer-Festival ("Don't you agree"). Weiterhin befinden sich auf der CD klassische Gospels ("Go down Moses", "Swing low sweet chariot"), die hier modern interpretiert werden, und einige Popklassiker ("Sweet dreams" von den Eurythmics und "Give peace a chance" von John Lennon).

Zum Schluss das übliche, wem kann ich die CD empfehlen. Klar zunächst allen, die gerne schwarze Musik oder Gospel hören. Aber auch Leuten, die gerne handgemachte, ehrliche Musik hören, wird "Joy to the world" gefallen. Ich höre sie ja auch, obwohl schwarze Musik nicht so mein Ding ist.

Hörprobe: "Joy to the world"


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