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GEDICHT: ABSCHIEDSBRIEF kraski: 2005-07-18

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Ich wollte dir nur noch sagen, dass ...


Der erste Blick in deine Augen
Verriet mir alles über dich.
Du kamst hier an mit dem Getue,
Doch das beeindruckte mich nicht.

Du wusstest, dass ich etwas brauchte,
Das man nicht einfach sehen kann.
Ich brauchte etwas, das man fühlen,
Woran man heute glauben kann.

Dieses Gefühl der Geborgenheit,
Die Liebe, das Vertrauen,
Das sind so alles Dinge heutzutag,
Denen man nicht einfach trauen kann.

Ich weiß nicht wie du´s hingekriegt hast,
Doch nun war ich in deiner Welt.
Du konntest mit mir alles machen
Solange du mich nicht verletzt.

Ich wusste zwar es kann passieren,
Doch glauben wollte ich nie daran.
Ich wollte nur nicht akzeptieren,
Dass man dran wirklich scheitern kann.

Du gabst mir alles, was ich wollte,
Du hast mir jeden Wunsch erfüllt.
Versprachst mir Himmel auf Erden,
Doch dies Versprechen blieb unerfüllt.

Die ersten Tage waren himmlich,
Wir haben geknutscht, getanzt, gelacht.
Doch dann hat sich etwas verändert,
An so ´was habe ich nie gedacht.

Du wurdest anders, wirklich seltsam,
Ich habe mich allein gefühlt.
Vielleicht warst du ja auch einsam
Und ich hab´s nur nicht mitgekriegt.

So etwas kann ich nicht verstehen -
Warum passiert uns so ´was denn?
Will man uns etwa so bestrafen?
Wofür? Was war unser Vergehen?

Jetzt steh´ ich hier neben dir,
Doch du kannst nicht mehr bei mir sein.
Und keiner kann jetzt nachvollziehen,
Wie ich mich fühle, so ganz allein.

Das alles spielt jetzt keine Rolle,
Wir waren glücklich, das steht fest.
Doch das, das hat man uns genommen,
Dazu hatten sie kein Recht.

Ich weiß nicht weiter, hilf mir bitte.
Wo soll ich hin, was soll ich tun?
Ich kann nicht ständig an dir klammern,
Loslassen, genau das muss ich tun.

Du konntest wirklich nichts dafür
Und meine Schuld war´s auch nicht.
Man konnte uns das Glück nicht gönnen,
Gewehrt haben wir uns jedoch nicht.

Jetzt bist du tot und ich am Leben,
Doch Leben ohne dich ist nichts.
Ich will nicht mehr weiter leben
Und ich bereue wirklich nichts.



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